Mein Schiedsrichterinnen-Lehrgang in Frankfurt

Artikel vom 25. September 2026
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Hallo, mein Name ist Silja Rupnow und ich war vom 18. bis 20. September 2026 bei einem Schiedsrichterinnen-Lehrgang in Frankfurt. In diesem Bericht möchte ich euch ein wenig von meinen Erfahrungen und Erlebnissen erzählen.
Alles hat damit angefangen, dass ich einen Link von Discover Football bekommen habe. Dort konnte man sich für einen Lehrgang bewerben, der ausschließlich für Schiedsrichterinnen angeboten wurde. Ich habe mich direkt beworben und musste dafür einige Fragen über mich und meine bisherige Zeit als Schiedsrichterin beantworten.
Nach ein bis zwei Wochen kam dann die Nachricht, dass ich angenommen wurde. Darüber habe ich mich sehr gefreut! Anschließend wurde geklärt, wie ich nach Frankfurt komme, und es wurden weitere organisatorische Dinge besprochen.
Als ich am Freitag losgefahren bin, kam ich gegen 21 Uhr in Frankfurt an. An diesem Abend gab es noch kein offizielles Programm, sodass wir uns erst einmal untereinander kennenlernen und den Abend gemeinsam ausklingen lassen konnten.
Am Samstag sind wir um 7:30 Uhr aufgestanden und haben gemeinsam im Atlantic Hotel gefrühstückt. Um 9:30 Uhr ging es dann gemeinsam zum DFB-Campus. Dort lernten wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen und bekamen einen ersten Eindruck vom Campus.
Zu Gast war außerdem Jasmin Matysiak, eine DFB- und FIFA-Schiedsrichterin. Sie erzählte uns von sich, ihrem bisherigen Weg und ihrer Karriere als Schiedsrichterin. Es war sehr interessant, einen Einblick in ihre Erfahrungen zu bekommen.
Auch Alexander Dotzler, ehemaliger Profi-Eishockeyspieler und inzwischen Fitness-Trainer beim DFB, war dabei. Mit ihm haben wir uns mit den Themen Körper, Training und Gesundheit beschäftigt. Dabei ging es auch darum, wie wichtig die körperliche Fitness für Schiedsrichterinnen ist.
Anschließend bekamen wir eine kleine Führung durch den DFB-Campus. Besonders spannend fand ich die Trainingseinheit mit Alexander Dotzler. Gemeinsam mit Marina Wozniak beschäftigten wir uns unter anderem mit der Fahnentechnik. Außerdem machten wir eine Laufübung, bei der wir nach jedem Lauf eine kurze Videosequenz anschauen mussten. Anschließend sollten wir entscheiden, welche Entscheidung wir auf dem Spielfeld treffen beziehungsweise was wir pfeifen würden.
Zwischendurch gab es natürlich auch Mittagessen: Nudeln Bolognese mit Salat. Das Essen war sehr lecker und bot gleichzeitig die Gelegenheit, sich weiter untereinander auszutauschen.
Nach der Trainingseinheit ging es erst einmal unter die Dusche. Anschließend gingen wir alle gemeinsam zu einem indischen Restaurant zum Essen. Danach fuhren wir zurück ins Hotel und gingen auch relativ früh schlafen, da wir am Sonntag bereits um 6:40 Uhr aufstehen mussten.
Am Sonntag ging es um 8:40 Uhr wieder zum DFB-Campus. Dort beschäftigten wir uns zunächst mit dem Umgang mit Diskriminierung als Schiedsrichterin. Nach dem Mittagessen ging es anschließend um das Thema Safe Sport. Das Programm ging bis etwa 15 Uhr. Danach mussten wir uns auch schon auf den Weg zum Bahnhof machen, um unseren Zug zurück nach Hause zu erreichen.
Mir hat der Lehrgang sehr gut gefallen und er hat mir persönlich auch viel weitergeholfen. Ich habe durch die verschiedenen Gespräche, Trainingseinheiten und den Austausch mit anderen Schiedsrichterinnen noch mehr Motivation bekommen, mich weiterzuentwickeln und in Zukunft höherklassig und mehr Spiele zu pfeifen.
Ich kann jedem empfehlen, sich für solche Veranstaltungen zu bewerben. Es ist eine tolle Möglichkeit, neue Erfahrungen zu sammeln, andere Schiedsrichterinnen kennenzulernen und viel voneinander zu lernen. Außerdem kann so ein Lehrgang dabei helfen, selbstsicherer zu werden und neue Motivation für die eigene Schiedsrichterlaufbahn zu bekommen.
Für mich waren die drei Tage in Frankfurt eine sehr schöne und lehrreiche Erfahrung, an die ich mich noch lange erinnern werde.
Text: Silja Rupnow

